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Projekt H.A.N.S.
H.A.N.S. hilft im Haushalt


H.A.N.S. - Haushalts- und AlltagsNahe Serviceleistungen – ist ein neues Dienstleistungsangebot der GeWoBau, das in Zusammenarbeit mit der GGFA AöR, dem kommunalen Tochterunternehmen für die Qualifizierung und Integration von Langzeitarbeitslosen, ab dem 3. Mai 2010 seine Arbeit aufnimmt.

Angeboten werden Dienstleistungen insbesondere für ältere und gehandicapte Mieter der GeWoBau, die zwar noch selbständig in ihrer Wohnung leben können, aber gelegentlich oder auch regelmäßig für bestimmte Tätigkeiten Unterstützung im Haushalt benötigen. Sie können die Dienstleistungen, die H.A.N.S. bietet nutzen, wenn sie Hilfe bei Alltagserledigungen brauchen. H.A.N.S. übernimmt z.B. bei Krankheit die Hausordnungsdienste und hilft bei Kleinreparaturen oder beim Auf- und Abbau von Möbeln. Auch Alltagshilfen innerhalb und außerhalb der Wohnung übernimmt H.A.N.S.: Die Mitarbeiter kümmern sich um die Wäsche, helfen beim Frühjahrsputz, machen Einkäufe, erledigen Botengänge oder begleiten bei Einkäufen sowie bei Arzt- und Ämterbesuchen. Dank H.A.N.S. müssen sich die Mieter auch keine Sorgen mehr machen, wer während einer Abwesenheit die Pflanzen gießt und den Briefkasten leert. Das Dienstleistungsangebot wird sich im Lauf der Zeit bedarfsabhängig weiter entwickeln. Ausgeschlossen sind medizinische und pflegerische Tätigkeiten.


Mit diesem Angebot sollen konkurrenzfreie bzw. -arme Arbeitsfelder für Langzeit-Arbeitslose erschlossen werden und neue Organisationsformen im Bereich haushaltsnaher Dienstleistungen für ältere bzw. erkrankte Bürger erprobt werden. Um nicht bestehende Geschäftsfelder von karitativen und Freiwilligen-Organisationen zu stören, sind Abstimmungsgespräche erfolgt oder vorgesehen.

Das arbeitsmarktpolitische Ziel von H.A.N.S ist, bis zu 12 langzeitarbeitslose Alleinerziehende und Ältere über fünfzig über eine tariflich bezahlte Minijob-Beschäftigung wieder in den Arbeitsmarkt zu führen. Diese Minijob-Beschäftigung ist deswegen auf ein Jahr beschränkt und soll ein Sprungbrett in eine umfänglichere Beschäftigung auf dem regulären Arbeitsmarkt darstellen.

Durch die Beschäftigung in einem realistischen Arbeitsfeld des Dienstleistungsbereichs soll mittelfristig für die Teilnehmer/innen eine Brücke hin zu einer dauerhaften sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Berufsfeld der haushaltsnahen Dienstleistungen auf dem ersten Arbeitsmarkt geschlagen werden. Dazu werden die Beschäftigten neben ihrer Minijobzeit auch betreut und qualifiziert. Nach einer einmonatigen Vorqualifizierung, die im April begonnen hat, werden im Laufe des Jahres die Teilnehmer/innen neben der Arbeit begleitend qualifiziert.

Als Mitarbeiterinnen im H.A.N.S.-Projekt sind alleinerziehende Frauen vorgesehen, die aufgrund der Kinderbetreuung in ihrer zeitlichen Verfügbarkeit sehr eingeschränkt sind und deshalb kaum Chancen auf eine Beschäftigungsaufnahme auf dem ersten Arbeitsmarkt haben. H.A.N.S. bietet ihnen die Möglichkeit, stundenweise einer außerhäuslichen Tätigkeit nachzugehen und so Familienarbeit und Beschäftigung zu verbinden. Für Frauen mit Kindern unter drei Jahren, die dem Arbeitsmarkt noch nicht zur Verfügung stehen müssen, kann auf freiwilliger Basis die Mitarbeit im Projekt ein erster Schritt der beruflichen Orientierung in einem zukunftsträchtigen Berufsfeld sein. Auch ältere Langzeitarbeitslose, die aus ihren bisherigen Tätigkeiten und bei Frauen auf Grund der geleisteten Familienarbeit bereits hohe Kompetenz für das Tätigkeitsfeld mitbringen, sollen durch weitere Qualifizierung mit besseren Chancen für einen Übergang in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ausgestattet werden.

Modellprojekt für den lokalen und regionalen Arbeitsmarkt
Die GGFA erhofft sich durch dieses Modellprojekt sowohl das Erschließen neuer Chancen für Langzeitarbeitslose als auch das Testen eines neuen Marktes, der aufgrund der demografischen Entwicklung viele neue zusätzliche Arbeitsplätze versprechen könnte.  

Die Organisation des Projekts liegt bei der GGFA, die GeWoBau beteiligt sich über fachliche und finanzielle Unterstützung an der Realisierung. Der Arbeitsmarktfonds Bayern fördert das Projekt ebenfalls mit einer finanziellen Starthilfe für die ersten beiden Jahre.

Mieter der GeWoBau, die H.A.N.S. kennen lernen oder Hilfen in Auftrag geben wollen, können sich unter der Telefonnummer 9200-4141 informieren oder Dienstleistungen, die sie benötigen, online unter GeWoBau bzw. hans@ggfa.de beantragen.

 
Ihre Ansprechpartnerin:

Petra Mönius-Gittelbauer
Tel.: 09131-9200-4141
E-Mail: hans@ggfa.de


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